Archiv der Kategorie: Männer

Gmit- Niedersachsen: Neue Broschüre für die geschlechter- und vielfaltssensible Arbeit mit jungen Männern mit Migrations-/Fluchterfahrungen:

Eine Rolle spielen in Niedersachsen? Na klar! Das Modellprojekt „Rollenspielen – Über Geschlechterrollen gemeinsam reden“ von Gmit- Niedersachsen trägt dazu bei.

Worum geht es?

Alle reden ÜBER geflüchtete junge Männer, wir reden MITeinander. Sportlich und fair.

Tischfußballturniere kombiniert mit lockeren Diskussionsrunden zu Geschlechterrollen brachten geflüchtete junge Männer, dort wo sie sich wohlfühlen, an die Tische und teilhaberelevante Themen auf den Tisch. Gemeinsam wechselten wir Perspektiven und tauschten uns zu Rollenvorstellungen in Deutschland aus.

Hier finden Sie nun die interaktive PDF-Broschüre „Über Geschlechterrollen gemeinsam reden – Erfahrungen und Ideen aus dem Modellprojekt Rollenspielen für die geschlechterreflektierte und vielfaltssensible Arbeit mit jungen Männern mit Flucht- und Migrationserfahrungen“:

 

www.g-mit-niedersachsen.de/rollenspielen/

 

Mit Interviews, Videos, Fotos und mit Ideen und Hinweisen, wie Sie selbst ein Projekt wie „Rollenspielen“ (so oder so ähnlich) durchführen können.

 

„Rollenspielen“ wird gefördert durch das „Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung“ und die „Niedersächsische-Lotto-Sport-Stiftung“.

Eine Kooperation von Gmit Niedersachsen u.a. mit „Cameo Kollektiv e.V.“ und „CJD Nienburg“.

Workshoptag für unbegeleitete männliche* Geflüchtete: Medien

mannigfaltig e.V. – Institut für Jungen- und Männerarbeit veranstaltet im Rahmen des Projektes Zukunft in Niedersachsen – Fachstelle für minderjährige Geflüchtete in den Ferien am 11.10.2018 einen Workshoptag für männliche* minderjährige Geflüchtete. Wir freuen uns, wenn Sie für die Veranstaltung bei männliche Jugendliche/junge Männer mit Fluchterfahrung werben könnten und diese ansprechen, ob sie Lust an der Teilnahme haben.

Hier finden Sie den Flyer: Postkarte-Workshoptag-2018

Fortbildung zum Klageverfahren, Hannover, 06.06.2018

Fortbildung zum Klageverfahren und
weiteren aufenthaltsrechtlichen Perspektiven

Zahlreiche junge Geflüchete sind aktuell von einer Ablehnung ihres Asylantrages betroffen und befinden sich im laufenden Klageverfahren. Aufgrund der derzeitigen Überlastung der Verwaltungsgerichte dauern viele Verfahren bis zu einem Jahr oder sogar länger. Was können die Betroffenen tun? Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es? Worauf ist zu achten während des Klageverfahrens? Um diese und weitere Fragen rund um das gerichtliche Verfahren gegen die Ablehnung durch das BAMF geht es auf der Fortbildung der Paten-Initiative von Ikja e. V. Geflüchtete und ihre Unterstützerinnen und Unterstützer sowie alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Wann? Am Mittwoch, den 6. Juni 2018, von 17.30 bis 20.30 Uhr

Wo? In der Schwanenburg, Zur Schwanenburg 11 (Höhe Wunstorferstr. 14), 30453 Hannover (Limmer)

Referentin: Dörthe Hinz vom Niedersächsischen Flüchtlingsrat

Die Statistik der Verwaltungsgerichte 2017 verweist auf eine hohe Fehlerquote der getroffenen ablehnenden Entscheidungen durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). So wurden 2017 beispielsweise 60 Prozent der ablehnenden Bescheide gegenüber afghanischen Geflüchteten aufgehoben und ein Schutzstatus erteilt.

Insbesondere für viele Jugendliche und junge Erwachsene ist dieser Wartezustand im unsicheren Aufenthaltsstatus schwer auszuhalten. Umso entscheidender ist es, die jungen Menschen in diesem Verfahren umfassend zu unterstützen, zu informieren und zu begleiten.

Deshalb werden wir im Rahmen der Fortbildung das gerichtliche Verfahren gegen die Ablehnung durch das BAMF näher beleuchten. Wir werden uns mit den rechtlichen Rahmenbedingungen und Abläufen vertiefend beschäftigen. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf den Handlungsmöglichkeiten und – empfehlungen während des Klageverfahrens liegen.

Darunter sind u.a. folgende Inhalte zu fassen:

  • Ablehnungsbescheide des BAMF
  • Klageerhebung und Fristen
  • Klagebegründung
  • Mündliche Verhandlung
  • Weitere aufenthaltsrechtliche Perspektiven unabhängig vom Asylverfahren

Die Teilnahme ist kostenlos.

Bitte melden Sie sich bis zum 1. Juni 2018 an bei Nelly Hagen, n.h@ikja.eu

www.ikja.eu

www.ikja.eu/patenfamilie-fuer-fluechtlinge/

Jungen*arbeit begegnet Geflüchteten – reloaded

– reale Praxis und konkrete Erfahrungen

Werkstattgespräch und gemeinsame Praxisreflektion
kein Teilnahmebeitrag – gerne eine Spende vor Ort

Im Frühjahr 2015 führten wir ein Werkstattgespräch erstmals zu der Frage durch, inwiefern Geflüchtete Jungenarbeit verändern. Nach ca 2 Jahren wollen wir den Fachaustausch fortführen. Mittlerweile ist viel erprobt und evaluiert worden. Es gibt verschiedene Anlaufstellen, die sich im Feld von Gender, Männlichkeiten und Migration/Flucht bewegen und vom Land Niedersachsen und Kommunen gefördert werden. Erfahrungen aus dieser Praxis möchten wir in diesem Rahmen zur Diskussion stellen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Fachaustausch. Jungen*arbeit begegnet Geflüchteten – reloaded weiterlesen