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Abschlussbroschüre zum Download und als Print

Liebe Kolleg*innen und Interessierte,

die Abschlussbroschüre des Projekts „Zukunft in Niedersachsen“  kann hier heruntergeladen werden.

Wir möchten in dieser z.T. schwierigen Zeit 2 Informationen / Hinweise geben:

Vielleicht hat der Eine oder die Andere im Moment etwas mehr Zeit zum Lesen. Deshalb senden wir anbei unsere fachpolitische Position zu einer geschlechtersensiblen und rassismuskritischen Begleitung von männlichen* Geflüchteten. Das erscheint uns in Zeiten der Beschneidung der Rechte nicht nur von Migranten* besonders aktuell zu sein!

Hier finden Sie die Projektdokumentation:

ZiN_mannigfaltig_Dokumentation_maennliche_Gefluechtete

Eine Druckversion kann gegen eine Schutzgebühr/ Porto bei uns angefordert werden.

Wir halten bei mannigfaltig e.V. in diesen außergewöhnlichen Zeiten, die  für persönliche und/oder familiäre Krisen prädestiniert sind, unser Unterstützungs- und Beratungsangebot aufrecht. Männliche* Geflüchtete (und ihre Begleiter*innen) im Speziellen und Jungen*, männliche* Jugendliche, junge Männer* und ihre Begleiter*innen im Allgemeinen können sich auch in der Zeit der „Corona-Krise“ an uns wenden. Die Form kann dann gemeinsam verabredet werden: Online mit Video oder Audio, telefonisch oder auch persönliche Einzelberatung mit Einhaltung der notwendigen Umsichtigkeit (z.B. genügender Abstand und Hygiene).

www.mannigfaltig.de

 

Gmit- Niedersachsen: Neue Broschüre für die geschlechter- und vielfaltssensible Arbeit mit jungen Männern mit Migrations-/Fluchterfahrungen:

Eine Rolle spielen in Niedersachsen? Na klar! Das Modellprojekt „Rollenspielen – Über Geschlechterrollen gemeinsam reden“ von Gmit- Niedersachsen trägt dazu bei.

Worum geht es?

Alle reden ÜBER geflüchtete junge Männer, wir reden MITeinander. Sportlich und fair.

Tischfußballturniere kombiniert mit lockeren Diskussionsrunden zu Geschlechterrollen brachten geflüchtete junge Männer, dort wo sie sich wohlfühlen, an die Tische und teilhaberelevante Themen auf den Tisch. Gemeinsam wechselten wir Perspektiven und tauschten uns zu Rollenvorstellungen in Deutschland aus.

Hier finden Sie nun die interaktive PDF-Broschüre „Über Geschlechterrollen gemeinsam reden – Erfahrungen und Ideen aus dem Modellprojekt Rollenspielen für die geschlechterreflektierte und vielfaltssensible Arbeit mit jungen Männern mit Flucht- und Migrationserfahrungen“:

 

www.g-mit-niedersachsen.de/rollenspielen/

 

Mit Interviews, Videos, Fotos und mit Ideen und Hinweisen, wie Sie selbst ein Projekt wie „Rollenspielen“ (so oder so ähnlich) durchführen können.

 

„Rollenspielen“ wird gefördert durch das „Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung“ und die „Niedersächsische-Lotto-Sport-Stiftung“.

Eine Kooperation von Gmit Niedersachsen u.a. mit „Cameo Kollektiv e.V.“ und „CJD Nienburg“.

Workshoptag für unbegeleitete männliche* Geflüchtete: Medien

mannigfaltig e.V. – Institut für Jungen- und Männerarbeit veranstaltet im Rahmen des Projektes Zukunft in Niedersachsen – Fachstelle für minderjährige Geflüchtete in den Ferien am 11.10.2018 einen Workshoptag für männliche* minderjährige Geflüchtete. Wir freuen uns, wenn Sie für die Veranstaltung bei männliche Jugendliche/junge Männer mit Fluchterfahrung werben könnten und diese ansprechen, ob sie Lust an der Teilnahme haben.

Hier finden Sie den Flyer: Postkarte-Workshoptag-2018

Fortbildung zum Klageverfahren, Hannover, 06.06.2018

Fortbildung zum Klageverfahren und
weiteren aufenthaltsrechtlichen Perspektiven

Zahlreiche junge Geflüchete sind aktuell von einer Ablehnung ihres Asylantrages betroffen und befinden sich im laufenden Klageverfahren. Aufgrund der derzeitigen Überlastung der Verwaltungsgerichte dauern viele Verfahren bis zu einem Jahr oder sogar länger. Was können die Betroffenen tun? Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es? Worauf ist zu achten während des Klageverfahrens? Um diese und weitere Fragen rund um das gerichtliche Verfahren gegen die Ablehnung durch das BAMF geht es auf der Fortbildung der Paten-Initiative von Ikja e. V. Geflüchtete und ihre Unterstützerinnen und Unterstützer sowie alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Wann? Am Mittwoch, den 6. Juni 2018, von 17.30 bis 20.30 Uhr

Wo? In der Schwanenburg, Zur Schwanenburg 11 (Höhe Wunstorferstr. 14), 30453 Hannover (Limmer)

Referentin: Dörthe Hinz vom Niedersächsischen Flüchtlingsrat

Die Statistik der Verwaltungsgerichte 2017 verweist auf eine hohe Fehlerquote der getroffenen ablehnenden Entscheidungen durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). So wurden 2017 beispielsweise 60 Prozent der ablehnenden Bescheide gegenüber afghanischen Geflüchteten aufgehoben und ein Schutzstatus erteilt.

Insbesondere für viele Jugendliche und junge Erwachsene ist dieser Wartezustand im unsicheren Aufenthaltsstatus schwer auszuhalten. Umso entscheidender ist es, die jungen Menschen in diesem Verfahren umfassend zu unterstützen, zu informieren und zu begleiten.

Deshalb werden wir im Rahmen der Fortbildung das gerichtliche Verfahren gegen die Ablehnung durch das BAMF näher beleuchten. Wir werden uns mit den rechtlichen Rahmenbedingungen und Abläufen vertiefend beschäftigen. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf den Handlungsmöglichkeiten und – empfehlungen während des Klageverfahrens liegen.

Darunter sind u.a. folgende Inhalte zu fassen:

  • Ablehnungsbescheide des BAMF
  • Klageerhebung und Fristen
  • Klagebegründung
  • Mündliche Verhandlung
  • Weitere aufenthaltsrechtliche Perspektiven unabhängig vom Asylverfahren

Die Teilnahme ist kostenlos.

Bitte melden Sie sich bis zum 1. Juni 2018 an bei Nelly Hagen, n.h@ikja.eu

www.ikja.eu

www.ikja.eu/patenfamilie-fuer-fluechtlinge/